8 Wege wie Du den Herbst für Deine Gesundheit nutzen kannst
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8 Wege wie Du den Herbst für Deine Gesundheit nutzen kannst

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Nach vielen Wochen mit langen Tagen und so mancher Sommerhitze, gehen wir in die nächste Jahreszeit über. Der Herbst ist da in all seiner Pracht. Du merkst es vor allem an den dunklen und kalten Abenden. Zeit deinen verstaubten Herbstmantel aus dem Kleiderschrank zu holen!

So wie die Bäume und Pflanzen ihre Säfte langsam einziehen, so ziehen auch wir uns ins Innere zurück. Ich liebe diese Zeit, vermutlich deswegen, weil ich Ende September geboren wurde. Was ich besonders mag, ist die Ruhe des herbstlichen Alltags. Abends mehr zu Lesen, meine Rituale zu haben, der Stille im Wald zu lauschen.

 

Die Kraft von Lunge und Dickdarm 

Der Herbst wird in der Lehre der 5 Elemente dem Metall zugeschrieben. Das steht für Austausch, Loslassen sowie für Klarheit und Essenz. Zwei faszinierende Organe leben uns tagtäglich die Philosophie des Metalls vor. Die Lunge und der Dickdarm.

Jeden Tag, in jeder Stunde, Minute, ja in jeder Sekunde erleben wir durch unseren Atem das Prinzip der Aufnahme und des Loslassens. Das passiert so automatisch, dass wir es gar nicht mehr hinterfragen. Wären wir aber nicht in Stande auszuatmen, könnten wir keinen neuen Atemzug nehmen.

Das gleiche gilt für den Dickdarm. Täglich verarbeitet er die aufgenommene Nahrung, scheidet Giftstoffe aus, trennt sich von Resten. Ein Kreislauf mit der immer wiederkehrenden Frage – wovon muss ich mich trennen, um gut leben zu können? 

Herbst ist die ideale Zeit um das Loslassen zu üben. So wie Bäume jetzt ihre Blätter verlieren, um im Frühling wieder in voller Blüte zu erscheinen, sind wir dazu eingeladen, unsere Vorstellungen und Muster zu reflektieren. Denn gerade auf der mentalen Ebene sind wir oft sehr beschäftigt. Erst wenn wir nicht mehr starr an unseren Ideen verhaften bleiben, kann Freiraum entstehen. Dann erleben mehr Weite. Wenn wir in der Lage sind, uns von alten Sachen und Ideen zu befreien, sind wir offen für Neues. Veränderung braucht Platz. Auf diesem Weg entsteht Klarheit und wenn es soweit ist, wissen wir intuitiv, was der nächste Schritt ist.

 

Willkommen Herbst! 

Wie können wir uns auf die bevorstehenden Wochen vorbereiten und diese Zeit bestmöglich für uns nutzen? Gerne teile ich mit Euch einige selbsterprobte Tips. 

1.) Geh im Wald spazieren 

Spaziergänge sind zu jeder Jahreszeit toll. Im Herbst aber ganz besonders. Ein Waldspaziergang versorgt uns mit frischer Luft und belebt unsere Sinne. Unsere Augen entspannen bei den weichen Farben. Wir öffnen uns für die Geräusche und Gerüche und erfreuen uns am jetzigen Moment. Die besten Voraussetzungen für gute Laune!

2.) Massiere deine Füße

Füße sind die Basis unseres Körpers und unseres Seins. Sie geben uns Halt und Stabilität. Im Sommer laufen wir oft barfuß, allerdings sind ab Herbst unsere Füße meistens in Schuhen versteckt. Selbstmassage eine wohltuende Praxis, die deine Füße leichter, warmer und weiter werden läßt. Sei bei meinem kostenlosen Workshop im Oktober dabei! Zur Woche der Seelischen Gesundheit spreche ich über die Kraft der Erdung. Deine Füße werde es lieben! Mehr Infos und Anmeldung hier. 

3.) Geh früher schlafen

Sobald es Herbst wird, gehe ich Abends früher ins Bett. Diese Entwicklung beobachte ich schon seit einigen Jahren. Der Herbst unterstützt mich dabei, näher an meinen natürlichen Rhythmus zu sein. Woran ich das merke? Morgens brauche ich keinen Wecker um aufzustehen. Mindestens 1-2 Stunden vor dem Schlafengehen schalte ich alle elektronischen Geräte aus. Sorry, Insta hat keinen Zutritt in mein Bett! Erholsamer Schaft hat bei mir Priorität.

4.) Schaffe Rituale für mehr Ruhe 

Tätigkeiten, die wir genießen, bringen uns oft inneren Frieden und Ruhe. Was liebst Du am Herbst besonders? Suche Dir was aus und mach daraus ein Ritual. Meine Herbstrituals sind oft mit Bewegung verbunden. Ich gehe täglich spazieren (unabhängig vom Wetter) und mache Dehnungsübungen um meinen Köper fit zu halten. Was auch immer Dir ein gutes Gefühl gibt – mach es regelmäßig diesen Herbst!

5.) Löse Dich von unnötigen Sachen  

Hand aufs Herz, wer hat sie nicht? Diese Gegenstände, die von einer Schublade in die andere wandern, aber eigentlich weg müssten. Oder Klamotten die nicht mehr passen und dennoch ganz unten im Schrank liegen. Ich habe sie! Und jeden Herbst nehme ich mir Zeit um auszumisten (Nein, ich warte nicht auf Frühling!). Manche Sachen kommen direkt in den Müll, andere verschenke oder spende ich. So kommt etwas mehr Klarheit in die Wohnung und in meinen Kopf. Und habe dann Zeit im Frühling, für die schönen Sachen. 

6.) Atme bewusster aus 

Sobald man den Fokus auf die eigene Atmung legt, verändert sich schon etwas. In stressigen Situationen neigen wir dazu, die Luft anzuhalten. Während die Einatmung uns aktiviert und zur Handlung vorbereitet, so ist es die Ausatmung die Ruhe und Entspannung in unser Energiesystem bringt. Ich lege mich für 5 Minuten auf die Couch oder den Fußboden. Weiter nichts. Dann versuche ich mich mit jedem Atem, mehr und mehr auf die Ausatmung konsentierten. Es ist unglaublich, wie diese kurze Pause meinen Kopf und Körper belebt.

7.) Schreibe Tagebuch

Es ist nicht nur ratsam, sich von ungewünschten Sachen zu trennen, aber auch von Gedanken und Gefühlen. Was beschäftigt Dich wirklich? Woran denkst Du abends, kurz bevor Deine Augen vor Müdigkeit zugehen? Ich weiß nicht immer eine Antwort darauf, aber wenn ich erstmal anfange frei zu schreiben, kommt alles wichtige zum Vorschein. Meine Hand führt. Der Herbst ist die beste Zeit für Abschiede. Was ist es, was Du nicht mehr in Deinen Leben willst? Wenn dieses Thema mit anderen Menschen zu tun hat, dann kannst Du der Person einen Brief schreiben. Schreibe alles was Dir wichtig ist und schicke ihn nicht ab. Das befreit total. 

8.) Sei liebevoll mit Dir selbst

Die natürliche Emotion des Herbstes ist Trauer. Wir brauchen Zeiten in denen Traurigkeit ihren Platz haben darf. In denen wir an Menschen, Dinge oder Projekte zurückdenken, die nicht mehr im unseren Leben sind. Sie alle lehrten uns etwas. Und wenn wir uns erlauben zu fühlen was da ist, machen wir Platz für all das, was noch vor uns steht. Wir dürfen trauern und wir dürfen wieder im Leben ankommen und uns erfreuen. Hier sein. Jetzt sein. Uns selbst lieben und akzeptieren, so wie wir sind.  

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Herbst!

Aleksandra 

 

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